Die Stadt - Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaftsgeschichte

  • Entdeckung der Zwickauer Steinkohle bereits im Mittelalter.
  • Mit den Silberanbrüchen auf dem Schneeberg beginnt um 1470 die erste große Blütezeit.
  • Mit der industriellen Steinkohleförderung und -verarbeitung begann zu Beginn des 19. Jahrhunderts die zweite große Blütezeit.
  • In der Gründerzeit siedelten sich zahlreicher Industriebetriebe sowie Handwerk und verarbeitendes Gewerbe an.
  • Carl Wolf gründet 1884 mit seinem Patent zur Benzin-Sicherheitsleuchte die Firma Friemann & Wolf - eines der ersten global agierenden Unternehmen Deutschlands.
  • Am 10.Mai 1904 wurde mit Gründung der A. HORCH und Cie. Motorwagen Werke AG die Stadt zur Wiege der sächsischen Automobil-Industrie.
  • Rechtsanwalt Dr. Rudolph Stöss gewann 1906 mit einem HORCH-Wagen die Herkomer-Konkurrenz.
  • Simon und Salman Schocken gründen 1907 das Warenhaus I. Schocken Söhne Zwickau
  • Am 16. Juli 1909 erfolgte die Gründung der späteren AUDI-Werke (1910).
  • Mit dem AUDI Typ C 14/35 PS (Beinamen: „Alpensieger“) wurden von 1911 bis 1914 die Alpenfahrten und der Alpen-Wanderpreis gewonnen.
  • Zwischen 1920 und 1932 entwickelte der neue Hauptaktionär und Weltbürger Moritz Strauß die Firma HORCH zur einer elitären Automobilmarke, womit die Ära der industriell gefertigten 8-Zylinder-Motoren in Deutschland begann.
  • Die Warenhäuser der Gebrüder Schocken stiegen 1930 zum viertgrößten Warenhauskonzern Deutschlands auf.
  • Auf dem Pariser Automobilsalon präsentieren die HORCH-Werke 1931 ihr 12-Zylinder-Luxus-Cabriolet.
  • Die Zwickauer Automobilwerke HORCH und AUDI wurden 1932 eigenständige Marken im Konzernverbund der sächsischen Auto–Union.
  • Bereits 1936 produzierten die HORCH-Werke den 25.000sten Wagen mit Achtzylinder-Motor, HORCH hat 54 % Marktanteil bei den Luxusautomobilen in Deutschland.
  • Zwischen 1934 und 1940 wurden in der HORCH-Rennabteilung zunächst unter Prof. Dr. Ferdinand Porsche und später unter Prof. Dr.-Ing. Robert Eberan von Eberhorst die Zwickauer Grand-Prix-Silberpfeile entwickelt.
  • Mit dem Stromlinienwagen Typ C wurde 1937 zum ersten Mal die 400-km/h-Grenze auf der Reichsautobahn durchbrochen.
  • Von 1939 bis 1945 wurden die Auto-Union-Werke in die Rüstungsproduktion für die Wehrmacht eingebunden.
  • Das HORCH-Werk wird im Zweiten Weltkrieg stark zerstört.
  • Nach dem Krieg wurde die Stadt 1946 von der sowjetischen Besatzungsmacht als Versorgungsbasis für die SAG Wismut ausgewählt.
  • In Zwickau-Crossen nahm Ende der 1940er Jahre der erste Wismut–Uranerzaufbereitungsbetrieb (AB 101) die Produktion auf, der bis 1989 den Rohstoff für die sowjetische Atomindustrie, das sogenannte Yellowcake, lieferte.
  • Auf der Leipziger Frühjahrsmesse 1955 stellten die Zwickauer Automobilbauer den ersten serienmäßig mit Kunststoffkarroserie ausgestatteten PKW der Welt der Öffentlichkeit vor.
  • Aus den ehemaligen Automobilwerken AUDI und HORCH entstanden 1958 die Sachsenring-Werke.

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Info

Wappen
  • Bundesland: Sachsen
  • Landkreis: Zwickau
  • Stadtgliederung: 5 Stadtbezirke
    mit 35 Stadtteilen
  • Höhe: 241-444 m ü. NN
  • Fläche: 102,54 km²
  • Breitengrad: 50° 43′ N
  • Längengrad: 12° 30′ O
  • Postleitzahlen: 08001–08067
  • Kfz-Kennzeichen: Z
  • Einwohner: ca. 95 089
  • Bevölkerungsdichte: 927 Einwohner je km²
  • Gemeindeschlüssel: 14 5 24 330
  • Adresse der Stadtverwaltung: Hauptmarkt 1
    08056 Zwickau
  • Website: www.zwickau.de